§ 330a StGB, Schwere Gefährdung durch Freisetzen von Giften
Paragraph Strafgesetzbuch

(1) Wer Stoffe, die Gifte enthalten oder hervorbringen können, verbreitet oder freisetzt und dadurch die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung eines anderen Menschen oder die Gefahr einer Gesundheitsschädigung einer großen Zahl von Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.


(2) Verursacht der Täter durch die Tat den Tod eines anderen Menschen, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.


(3) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 2 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.


(4) Wer in den Fällen des Absatzes 1 die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


(5) Wer in den Fällen des Absatzes 1 leichtfertig handelt und die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


Benachbarte Paragraphen


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Straftaten, die im Zustande der „Volltrunkenheit” begangen worden sind, unterliegen der Würdigung nach dem § 330 a StGB. Dieser Paragraph enthält, obwohl in der Zeit des NS-Regimes in das StGB aufgenommen, keineswegs nationalsozialistisches Gedankengut —

Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen in ... - HAD

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Pyrotechnik - GdP

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Ggf. §§223/224/330a StGB. -§ 40(1) Nr. 3 SprengG. Bei Auffinden ggf. Sicherstel- lung gem. §43 PolG/. • Aushändigung NW10. • evtl. Sicherst./ Einziehung gem. § 43 SprengG. • bei Straftat Sicherstellung/. Be. gem.§§94/98 StPO. Kategorie T2. Pyrotechnische

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329 StGB (Gefährdung schutzbedürftiger Gebiete). -. § 330 StGB (besonders schwerer Fall einer Umweltstraftat. -. § 330a StGB (schwere Gefährdung durch freisetzen von Giften). RECHTSANWÄLTE. Wagner • Dieterich • Maier-Ring. Partnerschaftsgesellschaft mbB

Umweltdelikte, §§ 324 ff. StGB

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01.10.2011 - 6. Strahlenschutztatbestände (§§ 307, 309 ff., 327 I, 328 StGB). 7. Schutz vor speziellen Gefahrstoffen (§ 328 III StGB). 8. Schutz von Naturschutzgebieten (§ 329 III StGB). 9. Schutz gegen die Freisetzung von Giften (§ 330a StGB). Literatur

Gesetzentwurf - Deutscher Bundestag

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13.12.1978 - Die Einfügung eines neuen 28. Abschnittes läßt sich jedoch nicht ohne Änderung der bisherigen §§ 321 bis 330 c durchführen. Diese Vorschriften erhalten — ohne materielle Änderung — den Standort §§ 318 bis 323 c. StGB. Dabei muß in Kauf genom


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§ 330a StGB Schwere Gefährdung durch Freisetzen von Giften

http://www.strafgesetzbuch-stgb.de/stgb/330a.html
13.11.1998 - 330a StGB Schwere Gefährdung durch Freisetzen von Giften. (1) Wer Stoffe, die Gifte enthalten oder hervorbringen können, verbreitet oder freisetzt und dadurch die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung eines anderen Mensc

StGB § 330a Schwere Gefährdung durch Freisetzen von Giften - NWB ...

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30.10.2017 - 330a Schwere Gefährdung durch Freisetzen von Giften. (1) Wer Stoffe, die Gifte enthalten oder hervorbringen können, verbreitet oder freisetzt und dadurch die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung eines anderen Menschen o

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umwelt-online: StGB - Strafgesetzbuch (16)

https://www.umwelt-online.de/regelwerk/allgemei/stgb/stgb16.htm
wird in den Fällen der Nummer 1 mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in den Fällen der Nummer 2 mit Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren bestraft, wenn die Tat nicht in § 330a Abs. 1 bis 3 mit Strafe bedroht ist. (3) In minder schwer


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  • Verortung im StGB

    StGBBesonderer TeilNeunundzwanzigster Abschnitt Straftaten gegen die Umwelt › § 330a

  • Zitatangaben (StGB)

    Periodikum: RGBl
    Zitatstelle: 1871, 127
    Ausfertigung: 1871-05-15
    Stand: Neugefasst durch Bek. v. 13.11.1998 I 3322;

  • Hinweise zum Zitieren

    Als Referenz auf das StGB in einer wissenschaftlichen Arbeit

    § 330a StGB
    § 330a Abs. 1 StGB oder § 330a Abs. I StGB
    § 330a Abs. 2 StGB oder § 330a Abs. II StGB
    § 330a Abs. 3 StGB oder § 330a Abs. III StGB
    § 330a Abs. 4 StGB oder § 330a Abs. IV StGB
    § 330a Abs. 5 StGB oder § 330a Abs. V StGB

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